Geschrieben von Sandro Feuillet in
Medien
Mittwoch, 2. Juli 2008
Grad zwei mal habe ich mich heute über fehlende Hyperlinks genervt. Zuerst hat die NZZ im Artikel über die Fremdsprachenwerkstatt darauf verzichtet die erwähnte Webseite auch korrekt zu verlinken. Vermutlich sitzt dem betreffenden Redaktor die Angst im Nacken, mit jedem Link einen Leser zu verlieren. Ich weiss nicht woher diese Annahme kommt, das die Leser bleiben wenn man nicht verlinkt. Wobei es auch sein könnte, dass der Schreiberling schlicht nicht weiss wies geht. Denn die URL wurde erwähnt, nur eben nicht verlinkt. Auch der Klein Report hat dasselbe Problem. Noch schlimmer, er schreibt über einen Blog, ohne diesen zu verlinken, ja nicht mal die URL wird erwähnt. Wer wissen will, über was die guten Kleins geschrieben haben, muss wohl oder übel Google bemühen und die Seite suchen. Es scheint, dass diese "Printies" in der guten alten Print-Medienwelt stehen geblieben sind. Da konnte man noch Texte ohne Links und Kommentare veröffentlichen und kein Mensch konnte was dazu sagen. Wenigstens bietet die NZZ ein Forum für die Kritik, auch wenn der Kommentar bei den Verantwortlichen ungehört bleibt.
Geschrieben von Sandro Feuillet in
Medien
Freitag, 11. Mai 2007
Was haben die IT-Entscheider bloss mit diesem Second Life Hype? Hat irgendeiner schon einen Rappen Revenue mit dieser unnötigen Spielerei verdient? Oder rechnet man wirklich immernoch mit Medienaufmerksamkeit wenn man einen SL Auftritt anlegt? Auf jeden Fall spielt jetzt auch die SBB mit beim SecondLife Hype und stellt gar einen ganzen Bahnhof rein. Unnötig. Insbesondere, wenn in der selben Woche noch die Preiserhöhungen bekannt gegeben werden. (Via heute-online)
Geschrieben von Sandro Feuillet in
Medien
Mittwoch, 17. Januar 2007
Haben Sie schon mal einen Link gesehen in einem Tagi oder NZZ Onlineartikel? Nicht? Ist ja auch klar, denn die Old-Mediastrategen haben sich was ganz cleveres einfallen lassen: "Wenn wir keine Links setzen, bleiben die Benutzer bei uns und wir generieren daher mehr Einnahmen". Die alte Tante NZZ ist das Vorzeigebeispiel dieses Ansatzes. Sie treibt es sogar noch weiter und macht sogar alle Hyperlinks auf ihre eigenen Artikel nach einer bestimmten Zeit unbrauchbar! Dass sie damit das Killerfeature des Internets (Hyperlink) abwürgen und damit den Benutzer einen deutlichen Mehrwert mutwillig verweigern ist ja nur das eine. Dass Sie damit jedoch auch eingehende Links verhindern und damit ihre eigene Relevanz (z.B. bei Suchresultaten) schwächen, das andere. Mindestens der zweite Punkt sollte auch den Budgetverantwortlichen schwer zu denken geben. Denn über Suchmaschinen kommt heute der grösste Teil der Besucher. Daher ist die Strategie der Alten Medien einfach nur veraltet: Online-Auftritte werden lernen müssen, nach außen zu verlinken. Als
Dank werden auch sie verlinkt - und das steigert das Ranking bei
Google. Wer weiter stur seine Leser auf den eigenen Seiten gefangen
halten möchte, wird auf Dauer auch mit Anzeigenschaltungen und
Textverdrehungen nicht weiterkommen. (Quelle) Vielleicht sollten sich die Zeitungsstrategen mal eine Portion Suchmaschinentechnik zu Gemüte führen oder mal ihre Besucherstatistiken. Hm, hab ich denen jetzt ein Geheimnis verraten? Hier noch ein Geschenk, ein paar Stichworte zum googeln für die Oldmediastrategen: - Linkpopularität
- Eingehende Links
- Pagerank
- Trackback/Pingback
- RSS (Sind auch Links)
- Permanente URIs
Wünschen Sie eine Beratung? Rufen Sie 076 422 30 22 an, ich helfe gerne weiter.
Geschrieben von Sandro Feuillet in
Medien
Dienstag, 4. Juli 2006
Tamedia schreibt:
e-Tages-Anzeiger ist die integrale Digital-Ausgabe des Tages-Anzeigers in Originallayout.
Baz schreibt:
Das baz.epaper ist die vollständige Online-Ausgabe der Basler Zeitung
1:1 im gewohnten Zeitungsaufbau und Layout. Doch wirklich auf den Punkt bringt es nur "Geneva Information":
ePaper, das ist der “Service”, mit dem einem die Zeitungsseiten
auch auf dem Computer im unhandlichen Großformat, zum “Durchscrollen”
präsentiert werden, der nicht auf mobilen Geräten funktioniert und der
damit so richtig schön am Medium vorbei entwickelt wurde. ePaper
kombiniert die Nachteile der Zeitung mit den Nachteilen des Computers
(man kann’s nichtmal als Klopapierersatz benutzen) - sehr gelungen. Dem ist nichts hinzuzufügen.
Geschrieben von Sandro Feuillet in
Blogosphäre, Medien
Freitag, 19. Mai 2006
Aufgesetzt sind die Telezüri-Weblogs ja schon eine ganze Weile:
Backstage Christine Schnyder Hugo Bigi Jeannette Eggenschwiler Joel Gilgen Maria Rodriguez Markus Gilli Patricia Boser VJ Blog
Nur Content gab es bisher noch keinen. Weder Patricia Boser noch Hugo Bigi haben bisher etwas gepostet. Doch heute Nachmittag hat mein Feedreader plötzlich einen Beitrag ausgespuckt:

Doch der sieht sehr nach "Schulung" aus. Ist Roger vielleicht grad in der Telezüri-Redaktion den Hugo Bigi am Trainieren? Wir bleiben dran...
Geschrieben von Sandro Feuillet in
Medien
Montag, 3. April 2006
Das Konsumentenmagazin Saldo, für welches im Kassensturz jeweils ziemlich offensiv geworben wird (gebührenfinanziert?), enhält jeweils detaillierte Listen der Tests, welche im Kassensturz angekündet wurden. Eine dieser Listen hat mich interessiert, so wollte ich den auf der Internetseite konsumenteninfo.ch kaufen.
"Teure Saldo-Artikel-PDF's in miserablem Layout" vollständig lesen
Geschrieben von Sandro Feuillet in
Medien
Montag, 13. März 2006
Fünf Wochen nachdem ich hier über den Verstoss gegen die Google-Richtlinien berichtet habe, hat persoenlich.com die irreführenden Anzeigen vom Portal entfernt. Ob dies freiwillig oder auf Druck von Google her geschehen ist weiss ich nicht. Trotzdem schön zu sehen, dass die Regeln auch für "die Grossen" gelten.
Geschrieben von Sandro Feuillet in
Medien
Dienstag, 14. Februar 2006
Mittlerweile gibt es ja einige Weblogs aus den grossen "alten" Medienhäusern. Hier mal eine Übersicht:: Irgendwie zielmich wenig los auf den Telezüri Blogs. Stoff gäbe es doch genug, zum Beispiel die Vorwürfe des Tagesschauchefredaktors kontern, oder so... Dessen Weblog hat sich nämlich bereits zur valablen Diskussionsplattform entwickelt. Dafür ist beim Tagi schon lange was los. Insgesamt spannend. Schade finde ich jedoch, dass so viele Blogs anonym geführt werden. Mir gefällt am Medium Weblog vor allem das Persönliche, die Subjektivität, die Meinungen. Aber man kann gespannt sein, ob das Jahr 2006 wirklich, wie vorausgesagt, das Jahr der Weblogs in der Schweiz wird. Hab ich eigentlich noch einen vergessen?
Geschrieben von Sandro Feuillet in
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Freitag, 3. Februar 2006
Mit Kontextrelevanten Google Anzeigen lässt sich auf einer vielbesuchten Webseite eine menge Geld verdienen. Doch dabei kassiert Suchmaschinengigant Google bei jedem Klick mit. Wenn man mit den Anzeigenkunden direkt geschäften würde, könnte man diese Google-Abgaben umgehen. Genau dies haben sich offenbar die Verantwortlichen des bekannten Branchendienstes persoenlich.com gedacht und kurzerhand eigene Anzeigen oberhalb derer von Google plaziert.
"Persoenlich.com verstösst klar gegen die Google AdSense Richtlinien" vollständig lesen
Geschrieben von Sandro Feuillet in
Blogosphäre, Medien
Mittwoch, 18. Januar 2006
Bluewin führt ja bekanntlich seit einiger Zeit eine kostenlose Blog-Plattform. Im Weblog "blue" kommunizieren die dafür Verantwortlichen über neues in der Blogsphäre, insbesondere der Bluewin-Blogsphäre. In diesem Artikel vom 18.01.2006 werden dort zwei PolitikerInnen Weblogs vorgestellt. Mich hat es verwundert, dass die beiden PolitikerInnen aus SP und SVP sich auf die Bedingungen des Bluewin Angebots eingelassen haben. Denn dort steht unter Ziffer 3.3:
Darüber hinaus unterlassen die Kunden das Anbieten und die Verlinkung von folgenden Inhalten:
- Inhalte, welche dem Image von Swisscom Fixnet oder der Swisscom Gruppe schaden können;
Dies könnte ja bei PolitikerInnen durchaus zu Konflikten führen. Ich habe darauf im "blue"-Blog einen entsprechenden Kommentar gemacht: Ui, und dies unter den bekannten Einschränkungen? Können die Politiker da neutral bleiben? Doch mit der Antwort der Verantwortlichen, Mit 'wir' waren nicht die Politiker gemeint. Deren Aufgabe ist es, Partei zu ergreifen. Ob es die richtige Partei ist, hat der Wähler zu entscheiden. Wir, d.h. die Leute, die technisch und administrativ hinter den Blueblogs stehen, finden es gut, dass Politiker bloggen, denn das gibt ihnen und ihren Wählern aber auch ihren Nichtwählern und Gegnern eine Möglichkeit zur direkten Kommunikation. war dann auch schluss mit lustig. Weitere kommentare werden nicht mehr akzeptiert, die Funktion geschlossen. Schluss. Die weiteren Kommentare verschwinden im Datennirvana. Eigentlich schade, denn das interessante an den Weblogs ist ja eigentlich grad der Austausch mit den Lesern, die Diskussionen und Auseinandersetzungen auch mit Menschen die eine andere Meinung haben. Offenbar ist der Bereich Weblogs bei Bluewin nur ein Kanal um "genehme" Inhalte von Nutzern publizieren zu lassen, um nachher Werbung dazu zu schalten. Aus diesem Grund veröffentliche ich meine weitere Anwtort nun hier, denn hier wird nichts unterschlagen und nichts gelöscht: Ich weiss schon, wer mit "wir" gemeint ist. Und sie wissen ziemlich sicher auch, was ich mit "den Bedingungen" gemeint habe. Ich sehe da gewisse Konflikte voraus und hätte eigentlich gerne eine Antwort dazu gehabt: Dürfen die Politiker auf der Bluewin Blogplattform nun über die Swisscom oder Bluewin bloggen oder nicht? Vielen Dank für Ihre geschätzte Antwort.
Geschrieben von Sandro Feuillet in
Blogosphäre, Medien
Montag, 12. Dezember 2005
Im der Printausgabe des Sonntagsblick bin ich auf eine Anzeige für die neuen Sonntagsblick Weblogs gestossen. Gleich geprüft und siehe da, der Sobli hat eine ganze Weblog Rubrik auf der neuen Webseite. Inklusive Trackback und Kommentarfunktion. Gleich fünf neue Weblogs sind dort zu finden. Derzeit (Sonntag, 20:12) kämpft man als Leser allerdings noch gegen die Technik. Es gibt noch einige Hyperlinks, welche offenbar auf die Entwicklungsumgebung zielen: dev.blick.ch/*. Diese führen zu einer Passwort-Eingabeaufforderung, welche ziemlich sicher die meisten Leser vertreibt. Hier exklusiv auf feuman.net, der korrekte Link auf das Willkommensposting des Sonntagsblick Redaktionsweblogs: Willkommen im Sonntagsblick Redaktionsweblog Na, das wird schon noch mit den Links. Auf jeden Fall eine Bereicherung für die schweizer Bloglandschaft. Nachtrag: Die Trackbackfunktion ist auch noch nicht ganz fertig, es wird ebenfalls eine falsche Trackback URI im Blog angezeigt. Doch auch die manuell korrigierte funktioniert zumindest von diesem Blog aus (mit Serendipity) noch nicht... Nachtrag 2: Auf Anfrage haben mir Günter Hack und Martin Baumgartner geschrieben, dass die Technik derzeit (Montag Morgen 09.00) mit Hochdruck an der Behebung der Probleme arbeite... Gegen Mittag sollte alles funktionieren. Nachtrag 3: Nachdem nun offenbar alle URL's repariert wurden, versuchte ich nochmals einen Trackback zu senden. Doch die Trackback Funktion ist offenbar noch immer nicht funktionstüchtig... Deshalb hats wohl auch noch keine auf der Seite.
Geschrieben von Sandro Feuillet in
Blogosphäre, Medien
Freitag, 9. Dezember 2005
..oder "Was google Analytics alles zum Vorschein bringt". Googles Webseitenanalysedienst (aka. Urichin) kann die IP Adressen von Besuchern mit seiner Datenbank vergleichen, und damit ermitteln woher der Besucher stammt. Das ist nicht nur für die Geolokalisierung nützlich, sondern auch interessant um zu sehen, aus welchem Netz und damit welcher Firma, ein Besucher kommt. Folgende Einträge sind aus dem Auswertungen der Logdateien des Politik Forum ignoranz.ch entnommen (nur ein Auszug übrigens): Medien: Ringier AG Newpaper Publishing Company Argus der Presse AG news aktuell schweiz SRG Schweiz. Radio und Fernsehgesellschaft Neue Luzerner Zeitung AG Aargauer Zeitung AG Basler Mediengruppe Ziegler Druck- und Verlags AG Ämter: Amt fuer Informatik Kanton Baselland Kanton Aargau Municipality of Zurich Kantonale Verwaltung des Kantons Basel-Stadt Bundesamt fuer Eich- und Vermessungswesen Stadtverwaltung Winterthur Bundesamt fuer Finanzen Firmen: Zurich Financial Services Group Schweizerische Bundesbahnen SBB Winterthur Versicherungen Shell Information Technology International Novartis AG PricewaterhouseCoopers AG Schweizerische Rueckversicherungsgesellschaft Deutsche Bank AG Emil Frey AG Bertelsmann ZI GmbH Oerlikon Contraves AG Ford Motor Company Klar, das sagt noch nichts über "die Nutzung" von Weblogs aus, aber besuchen tun sie die Blogs zumindest... Blattkritik und Webonomy haben nämlich über eine Journalisten-Internet-Nutzungs-Umfrage der Zhw geschrieben und aus der geht ja hervor, das Journalisten grundsätzlich keine Blogs nutzen...
Geschrieben von Sandro Feuillet in
Medien
Montag, 5. Dezember 2005
Wieso ist die Hyperlinktechnik noch nicht bis in die Redaktionsstuben der Schweizer Onlinezeitungen vorgedrungen? Da werden Studien zitiert oder auf andere Medien verwiesen, meist ohne einen weiterführenden Hyperlink einzusetzen. Was sind die Gründe dafür? Angst dass der Leser sich auf eine externe Seite verirrt? Angst dass sich der Leser das nächste mal direkt an der Quelle informiert? Angst um die Werbekunden? Ich kann es mir nicht erklären. Die Schlimmste von allen Zeitungen in dieser Beziehungen ist das Werbeblatt 20 Minuten. Kaum externe links sind dort zu finden. Aktuelles Beispiel:
Studie: Raser stehen auf SUVs kein weiterführender Link, nichtmal ein Link auf die Uni Lausanne. Billig.
Geschrieben von Sandro Feuillet in
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Dienstag, 4. Oktober 2005
Wer gelegentlich die Seite blick.ch aufruft wird vor lauter Werbung fast erschlagen. Hat man dann hinter der Werbung den spärlichen Inhalt entdeckt, fliesst bestimmt irgend eine mühsame Flash-Werbung drüber und verdeckt den Inhalt. Dasselbe bei den anderen (tagi, baz und nzz). Und weil keine der alten Tanten die Möglichkeit bietet, gegen Geld die Werbung entfernen zu lassen (wie das zum Beispiel die deutsche Onlinezeitung netzeitung.de schon längstens bietet) hier der Tipp, wie man die mühsame Werbung im Browser Firefox entfernt. So sieht die blick.ch übrigens ohne Werbung aus: 
"Tagi.ch, blick.ch, baz.ch und nzz.ch ohne nervende Werbung" vollständig lesen
Geschrieben von Sandro Feuillet in
Medien
Mittwoch, 7. September 2005
Ich lese oft den Tagi abends auf dem Heimweg. Da ist natürlich meistens vieles total "von Gestern". Nichts desto Trotz, hier die Top 10 Gründe, wieso eine gute alte Papierzeitung immernoch viel besser ist als die beste Internet Newsseite. Thomas Knüwer liefert einige Postings später gleich noch die Top 10 Gründe, wieso eine Internetseite viel besser ist als eine Papierzeitung. Hat was.
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Neuste Kommentare
Sa, 22.11.2008 17:59
schön wie du dich zu den nervi gen Linkgs geäußert hast ... a ber dann solltest du es auch b esser machen
Mi, 23.07.2008 11:50
Ich hätte auch gern einen GMai l-Account
Mi, 02.07.2008 19:20
Der erste und der letzte Link funktionieren nicht, der Link auf die Story beim Kleinreport hätte mich allerdings i [...]
Mo, 05.05.2008 05:36
Thanks for fvalidate. I search ed this one and thought cannot find it anymore. You saved my day.